
Da Bad Sülze unter sich ausreichend heiße Sole birgt, planen wir die Energiegewinnung über Tiefengeothermie. Es besteht die Möglichkeit, den Ort künftig über hier produzierte Fernwärme zu beheizen.
Wir tun alles dafür, den Kurort zu einer "gesunden Kommune" zu entwickeln und pflegen die Kontakte zu unseren regional produzierenden Unternehmen. Um uns herum werden gute Lebensmittel produziert, die wir in unsere Stadt bringen.
Wir haben in der Nähe der Stadt der Errichtung von Photovoltaikanlagen zugestimmt und hoffen sehr bald auf die Versorgung mit Strom aus nachhaltiger Energiegewinnung.

Das bereits vor 1229 belegte Vorkommen an Sole gab dem Ort den Namen "Ort an der Salzquelle" bevor er zu "Sülze" wurde. Die Solequellen wurden frühzeitig genutzt, um Salz zu sieden. Während in Bad Sülze die "kalte" Sole schon unter 250 m Tiefe zu erreichen ist befindet sich die "heiße" Sole mit einer Temperatur von 67 Grad in 1.750 m Tiefe.

Das Gebiet um Bad Sülze herum wird geprägt durch die Recknitz- und Trebelniederungen mit vielen Naturschutzgebieten. Von besonderem Wert ist das zwischen Bad Sülze und Tribsees gelegene Grenztalmoor. Hier kommen vegetationskundliche Raritäten wie Fadenwurzelige Segge, Rauschbeere, Krähenbeere, Glockenheide, Siebenstern, Königsfarn, Breitblättrige Stendelwurz und Kleiner Klappertopf vor. Aber auch ornithologische Besonderheiten wie Graureiher, Wachtelkönig, Schreiadler, Sprosser, Waldschnepfe (zur Brutzeit) und Rotkehlchen sind hier zu finden. Das Recknitztal bei Bad Sülze ist daher Vogelschutzgebiet. (Quelle: Wikipedia)

In der Theorie haben wir einige Möglichkeiten, unsere Stadt mit alternativen Energien zu versorgen. Der Weg ist lang und für eine kleine Stadt nicht einfach. Manches ist davon abhängig, wieviele Hauseigentümer sich auf die Umstellung ihrer Versorgungsanlagen einlassen würden. Anderes hängt davon ab, ob die Stadt in der Lage ist, die gesamte Infrastruktur entsprechend zu entwickeln.